Wolf-Niclas Schröder: „WIR HABEN ALLE BOCK, RENNEN ZU FAHREN“

16.11.2021 | Interview: Felix Kannengießer:

Bei BaselHead ruderte Wolf-Niclas Schröder im ersten Achter vom Dortmunder Stützpunkt, der Silber im Sprint und Bronze über 6,4 km holte.

Im Interview verrät Wolf-Niclas Schröder, wie es beim BaselHead lief und wie der Konkurrenzkampf im Team Deutschland-Achter alle antreibt

Das Team Deutschland-Achter hat beim BaselHead mit drei jungen Achtern den ersten Auftritt im neuen Olympia-Zyklus absolviert. Der erste Achter vom Dortmunder Stützpunkt holte im Sprintrennen Silber und über die 6,4 Kilometer Bronze. Bugmann Wolf-Niclas Schröder gehörte mit seinen 25 Jahren mit Schlagmann Laurits Follert zu den Ältesten in der jungen Achter-Crew. Im Interview berichtet der Berliner, der sich aktuell unter der Woche beim Bundeswehrlehrgang in Hannover befindet, über seine Erlebnisse in Basel, die Stimmung im Team nach dem Umbruch und seine persönlichen Ziele.

WIE HAST DU BASELHEAD ERLEBT?

Schröder: Für mich war es erst das zweite Mal in Basel – es ist wirklich eine coole Regatta. Es war überhaupt ein gutes Gefühl, endlich wieder an einer größeren Regatta teilnehmen zu dürfen. Die Vorfreude wurde aber etwas gedämpft, weil es im Vorfeld insgesamt schwierig war: Einige Sportler waren krank, wir konnten nicht viel zusammen trainieren, ich selbst lag auch zwei Wochen mit einer Erkältung flach. Und dann gab es noch kurzfristig Umbesetzungen. Wir haben alle Bock Rennen zu fahren, aber wir wussten nicht, was uns ins Basel erwartet.

 

 

WIE LAUTET DANN DAS SPORTLICHE FAZIT?

Schröder: Sportlich gesehen war es in Anbetracht dieser Umstände in Ordnung. Der Wille war da, aber in der Umsetzung haben wir noch viel Luft nach oben. Das Leistungsniveau ist gut, jeder will schnell rudern. Was noch nicht genug verankert ist, das ist die gemeinsame technische Komponente.

WIE NIMMST DU DEN UMBRUCH IM TEAM DEUTSCHLAND-ACHTER WAHR?

Schröder: Es herrscht auf jeden Fall ein neuer Konkurrenzkampf. Jeder weiß, dass Plätze frei geworden sind, und jeder will seine Chance nutzen, auch die jungen Ruderer, die eigentlich noch im U23-Bereich sind. Es ist ordentlich Zug im Training drin.

WIE LAUTEN DEINE PERSÖNLICHEN ZIELE?

Schröder: Auch ich will alles geben, es macht viel Spaß im Moment. Das Klima ist sehr gut im Team, das motiviert mich. Die nächsten Ziele sind die kommenden Kleinbootüberprüfungen, da will ich mich zeigen. Langfristig ist mein Ziel, zu den Topsportlern im Team Deutschland-Achter zu gehören und im Achter mitwirken zu dürfen.

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