Regatta in Krefeld

Krefeld 2020

Bereits im Sommer suchte ich alle Regattatermine im Herbst durch, um zu sehen wo man noch an den Start gehen konnte. Da fiel mir die Herbstregatta in Krefeld ins Auge. Wir haben Werder, der Ruhrpott hat Krefeld. Also wurden alle Vorbereitungen getroffen, und die Mannschaften wurden bestimmt. An den Start sollte die leichte Berliner Städtekampfmannschaft gehen, die zu 75% aus Arkona bestand. Der Sportler vom BRC fiel leider erkältet aus, so wurde die Mannschaft durch Artur Inopin verstärkt. Ebenso war abweichend Lennard Lemke am Steuer. Verstärkt wurde die Gruppe noch durch die Masters um Toni Czerr, Daniel Lemke und Lars Schönhoff.

Gut gelaunt ging es am Freitag, dem 18. September mit dem Vereinsbus und dem neu aufgestockten 5er-Anhänger nach Krefeld. Dort angekommen, konnte man feststellen, was passiert wenn eine Stadt den Rudersport fördert. Eigentlich war der Sattelplatz auf der Tribünenseite, ausgestattet mit vielen Stegen, die parallel zur Strecke verlaufen. Auf der anderen Uferseite ist eine riesige Wiese, auf der die PKWs abgestellt wurden. Nun hat sich das, auch durch die Pandemie bedingt, geändert. Die riesige Wiese wurde zum neuen Sattelplatz, der durch die Stadt Krefeld mit je einem An- und Ablegesteg ausgestattet wurde. So wünscht man sich das überall. Allgemein war die Regatta brillant organisiert! Der Zutritt zum Zuschauerbereich wurde durch eine App kontrolliert, die keinen rein ließ, sollte die Maximalanzahl überschritten werden. Beim Verlassen des Bereiches musste man sich in der App auschecken, so dass registriert wurde, wie viele Personen sich dort aufhalten.

Sportlich gesehen waren wir Berliner ein kleines „Highlight“ für die Regatta, von weiter her kam niemand sonst, außer der Gruppe aus Hameln. Auch mit den Ergebnissen konnte man zufrieden sein. Der überwiegend leichte Doppelvierer mit Steuermann musste bei den Schwergewichten gegen die NRW-Auswahlboote an den Start gehen und wurde beide Male sehr knapp zweiter. Fares gewann beide seine Starts im Einer mit ungefähr acht Längen Vorsprung. Constantin und Eddy gewannen den Doppelzweier einmal deutlich, das zweite Mal wurden sie mit einer halben Sekunde Abstand zweite. Auch unsere Masters überzeugten. Daniel und Lars dominierten beide Starts im Doppelzweier, Toni brachte einen Sieg im Einer mit an die Scharfe Lanke.

Zufrieden und motiviert ging es am Sonntagnachmittag dann zurück nach Berlin. Bemerkenswert bleibt weiterhin die wirklich gute Organisation in Krefeld! Das hat wirklich großen Spaß gemacht.

error: Content is protected !!