Junior-B-Städtekampf in Hamburg

Städtekampf Hamburg 2020

Nach der Rangliste in Grünau und dem Zwischenstopp in Krefeld war es nun endlich Zeit für den Städtekampf in Hamburg an der Regattastrecke Allermöhe am Einheitswochenende. Mit einem Reisebus wurde die Berliner Auswahlmannschaft nach Hamburg gebracht. Ich brachte die „West“-Boote auf dem BRC-Anhänger mit dem Vereinsbus dort hin.

Am Freitag konnten gerade noch so die Boote aufgeriggert werden, ehe es Zeit war ins Hotel zu fahren und die Zimmer zu beziehen. Beim gemeinsamen Abendessen wurden dann die sehnsüchtig erwarteten Berlin-Einteiler ausgegeben. Die durften alle Sportler auch behalten. Am Samstag zeigte sich Hamburg, wie eigentlich immer, nasskalt. Es ging in den verschiedenen Bootsklassen gegen Hamburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Dresden und Potsdam über 1.000M an den Start.

Gabor fuhr in der schweren Mannschaft mit, und musste im Achter mit Steuermann, Doppelvierer mit Steuermann und Einer an den Start. In beiden Großboot-Rennen zeigte uns Hamburg sehr deutlich, wie lange sie bereits zusammen trainieren, so reichte es im Achterrennen nur für einen zweiten Platz. Im Doppelvierer setzte sich sogar noch Dresden vor die Hamburger, so dass Berlin dritter wurde. Das fraß auch sehr an den Reserven, so dass Gabor im Einer nicht über einen dritten Platz hinaus kam.

In der leichten Mannschaft gingen im Großboot Fares, Constantin, Eddy mit André vom BRC an den Start, gesteuert von Alev. Fares startete noch zusätzlich im Einer, so wie André auch. Eddy und Constantin stellten den Doppelzweier. Während Fares und der Doppelzweier ihre Rennen souverän gewinnen konnten, sah es im Doppelvierer genauso aus wie bei den Schwergewichten. Das Hamburger Boot kam wirklich ordentlich sauber und mit Schwung etwa eine halbe Bootslänge vor unserem Berliner Boot ins Ziel.

Den Abschluss bildete die Pokalwertung. Für jedes Rennen gab es anhand der Platzierungen Punkte. Dabei gab es mehr Punkte für ein gewonnenes Großboot-Rennen als für einen Einer oder Doppelzweier. So hatte Hamburg bei den Schweren Junioren und in der Gesamtwertung einen deutlichen Vorsprung. Bei den Leichtgewichten waren wir guter Dinge. Da leider das zweite Einerrennen mit unserem vierten Mann nicht von Berlin gewonnen wurde, drohte es sehr knapp zu werden. Am Ende nahm auch hier unser Gastgeber mit einem halben Punkt Vorsprung den Pokal mit nach Hause. Interessant war, dass unser Gastgeber auch immer die Bahn mit den besten Bedingungen zugeteilt bekam ;). Nichtsdestotrotz war es eine gelungene Veranstaltung, und für unsere Sportler ein weiteres Stück Normalität!

Alex Teichmann

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