DRV Wanderrudertreffen 2019

Das diesjährige Wanderrudertreffen wurde vom Ruder-Club-Havel Brandenburg organisiert. Wir nahmen mit 6 Personen (die fünf von der Vorfahrt und „Pepe“ Wolfgang Hagel, der am Sonntag seinen zweiten Äquatorpreis verliehen bekam) und zwei Booten daran teil. Das WRT ist immer so organsisiert, dass die Teilnehmer am Freitag eintreffen, ihre Meldeunterlagen abholen und dann auch erfahren, in welchem Boot mit welchen anderen Ruderern sie die Tagesfahrt am Samstag unternehmen. Die Teilnehmer beziehen dann ihre Quartiere und gehen üblicherweise zum Willkommensfest. Auf diesem trifft man die anderen Ruderer und Ruderinnen, die aus ganz Deutschland angereist sind. Diesmal waren es ca. 260. Am Samstagabend ist dann die Abendveranstaltung mit Buffet und Musik. Und am Sonntag findet die Ehrungsfeier statt – Verleihung von Wanderruderpreisen und Äquatorpreisen. Und dann geht es entweder auf eine Nachfahrt oder nach Hause.

Gundi und ich hatten Unterkunft im Sport-Hotel Bollmannsruh bezogen, 20 Minuten mit dem Auto vom Festzelt entfernt. Wir genossen den Freitagabend auf der Hotelterrasse. Samstag schließlich der große Rudertag. Es war zwar etwas wärmer als an den Vortagen, aber immer noch erträglich. Ca. 45 Boote machten sich auf den Weg an der Regattastrecke vorbei über den Beetzsee zum KiEZ Bollmannsruh (Kinder- und Jugenderholungszentrum). Manche Boote fuhren noch bis zum Riewendsee und verlängerten die Strecke von 30 Km um bis zu 10 weitere Km. Nach der Mittagspause ging es zurück zur Massowburg. Die letzten 1000 Meter durften die Wanderruderboote zwischen zwei Rennen auf den Regattabahnen an der Tribühne vorbei absolvieren. Leider verhielten sich nicht alle Boote so diszipliniert wie gefordert. Es war aber trotzdem schön.

Da ich selbst nicht zur Preisverleihung angemeldet war, kann ich über den Sonntag nur aus „zweiter Hand“ berichten. Es soll eine tolle Veranstaltung in einem spitzenmäßigen Ambiente in der Johanniskirche gewesen sein. Ein als Theodeor Fontane verkleideter Schauspieler begeisterte u.a. mit den Bern von Herrn Ribbeck von Ribbeck. Pepe wurde wie oben bereits geschrieben mit dem 2. Äquatorpreis geehrt und Dieter König erhielt als persönliche Auszeichnung das Fahrtenabzeichen Gold für das 45. Erfüllen des Wettbewerbs.

Abgesehen von einer Verletzung, die ich mir am Samstagabend zugezogen hatte und die dann Gundi zur ersten Trailerfahrt über Landstraßen, Dörfer und schließlich bis zu uns zur Scharfen Lanke brachte, was sie bestens meisterte, war es ein hervorragendes Wochenende.

Der Ausblick: Nächstes Jahr findet das Wanderrudertreffen in Saarbrücken mit Rudern auf der Saarschleife statt. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

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