Das Zeltlager der Jugendabteilung 2018 – 6 Tage voller Action, Sonne und Spaß

Langeweile in den Sommerferien? Faules Rumhängen vor technischen Geräten? So was gibt’s bei uns nicht!

Auch in diesem Jahr hielt das Programm für die insgesamt 20 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren und die 6 Betreuer wieder einiges parat, sodass wir so gut wie immer in Bewegung waren – von morgens bis abends. Gestartet haben wir am Donnerstag bei Arkona, bevor wir am Freitag – mit einem Umweg über BBG – mit Bus und Bahn zur RG Wiking fuhren. Von dort aus unternahmen wir 2 Tagesfahrten in teilweise von der RG Wiking geliehenen Ruderbooten am Samstag und Sonntag, bevor wir danach (endlich!) unsere Zelte bei Arkona errichteten. Ein Ausflug nach Potsdam und eine Spieleolympiade standen am Montag und Dienstag auf dem Plan. Ihr seht bzw. lest, wir waren viel unterwegs – was wir im Einzelnen erlebt haben, erzählen euch die Kinder selbst in ihren Tagesberichten, ergänzt durch das Verständnis fördernde Zusatzinformationen in [  ] meinerseits:

Donnerstag, 5. Juli von Luca K. (14 Jahre) und Janina (14 Jahre)

Als wir (Teilnehmer und Trainer) alle im Verein ankamen, hat Sandra angefangen uns in Dienste (Tischdienst und Mülldienst) einzuteilen und ist mit uns die Programmpunkte durchgegangen, die wir in Gruppen auch mitbestimmen durften. Diese Gruppen haben sich dann mit ihren Themen beschäftigt und angefangen zu organisieren [Zusatzinformation: Die Kinder haben Essenspläne für Freitag und Samstag gemacht, die BVG-Strecken rausgesucht, sich Ruderstrecken überlegt und sich ein Bild vom Volkspark Potsdam gemacht, den wir besuchen wollten]. Viele von uns sind dann anschließend schwimmen gegangen oder haben sich anderweitig beschäftigt. Abends haben wir noch eine Mondscheinfahrt gemacht, nachdem wir noch zu Abend gegessen haben. Wir waren alle sehr bedrückt, da wir bei der Fahrt den Mond nicht gesehen hatten. Nach dem Booteputzen haben wir uns fertig gemacht und uns schlafen gelegt.

Freitag, 6. Juli von Niklas (13 Jahre) und Luca N. (11 Jahre)

Wir sind alle sehr früh aufgewacht, um zu frühstücken. Alle haben sehr viel gegessen. Dann sind wir zu BBG gefahren, um uns dort den Bootsbau von Gig- und Rennbooten anzusehen. Danach sind wir zu Wiking gefahren. Wir haben uns bei Wiking eingerichtet, weil wir dort 2 Nächte verbringen werden. Zum Abendessen hat das Mädchen-Kochteam „Wraps zum Selbermachen“ vorbereitet. Im Anschluss gingen wir zum Dockx. Im Dockx durften wir entweder Lasertag oder Schwarzlichtminigolf spielen. Lasertag ist die harmlose Variante von Paintball – einem Team-Strategiespiel, bei dem man die gegnerische Mannschaft mit „Lasergewehren“ abschießt. Nach mehreren Spielrunden waren wir schließlich völlig erschöpft und sind in die Betten bei Wiking gefallen.

Die Schwarzlichtminigolf-Gruppe mit coolen 3D-Brillen

Ein Teil der Lasertag-Gruppe in voller Montur

Samstag, 7. Juli von Damian (13 Jahre) und Frederik (11 Jahre)

Nachdem wir aufgestanden sind, haben wir gefrühstückt und uns Essen für den Tag gemacht. Als wir damit fertig waren, haben wir uns ruderfertig gemacht und sind dann los gerudert. Als erstes sind wir in einen Kanal gefahren [Teltowkanal], wo wir einen kleinen Wettkampf gemacht haben, in dem es darum ging, den Achter von uns nicht durchzulassen. Nachdem wir den Kanal durchquert haben, kamen wir auf einen See [das war dann wohl die Dahme], bei dem der Wind leider nicht auf unserer Seite war. Dann haben wir endlich beim SCBK nach 13 Kilometern eine Pause gemacht. Sie war sehr erholsam. Und dann ging es auch schon wieder los. Es ging noch ein paar Kilometer über den See [jetzt die Spree J] und dann in einen Kanal [Britzer Zweigkanal]. In dem gab es eine große Wasserschlacht zwischen dem Boot Rhein und der Rudolf Moll [Boot von Wiking]. In dem Kanal fuhren wir an einer großen Kaffeefabrik vorbei, bei der es stark nach Kaffee roch. Nach 2 Kilometern waren wir wieder bei Wiking. Nachdem wir die Boote geputzt hatten, hatten wir Freizeit, in der einige sich ausgeruht haben und andere Fußball gespielt haben. Zum Abendbrot haben wir leckere Burger gegessen, vorbereitet durch das eingeteilte Kinder-Kochteam. Es war ein toller Tag!

Rudern im Teltowkanal

Sonntag, 8. Juli von Tamina (11 Jahre) und Lilli (13 Jahre)

Am Sonntag sind wir um 8 Uhr aufgestanden. Danach haben wir uns fertig gemacht und als der Tisch gedeckt war, haben wir gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt und sind rudern gegangen. Wir sind 16km gefahren und haben 2mal geschleust. Nach der letzten Schleuse in Neukölln waren es nur noch 700m bis Wiking. Als wir bei Wiking angekommen waren, haben wir unsere Sachen in den Hänger getan und haben uns fertig gemacht für die Rückfahrt zu Arkona. Als wir bei Arkona angekommen waren, mussten wir den Hänger ausladen. Danach mussten wir die Zelte aufbauen. Als alle Zelte aufgebaut waren, durften wir entweder schwimmen gehen oder duschen gehen. Als alle fertig waren, gab es Abendbrot. Es gab Pizza von Thomas!

Montag, 9. Juli von Lewe (10 Jahre) und Kim (11 Jahre)

Am Montag, den 9.7.18 waren wir von ca. 10 Uhr bis 16 Uhr in Potsdam. Vormittags waren wir im Volkspark Potsdam, dort gab es Riesenrutschen, Trampoline, Basketballfelder und noch vieles Tolles mehr! Am Nachmittag waren wir in der süßen kleinen Potsdamer Altstadt. Es gab dort sehr viele kleine Geschäfte, wie z.B. McDonalds, Starbucks, Body Shop und noch viele weitere! Am Abend haben wir gegrillt und eine Nachtwanderung gemacht. Bei der Nachtwanderung haben uns Noah und Alex sehr oft mit Erfolg erschreckt.

Die Riesenrutschen im Volkspark Potsdam

 

Trampolinspringen im Volkspark Potsdam

Dienstag, 10. Juli von Wiktoria (13 Jahre)

Am Dienstag, den 10. Juli, standen die meisten erst um 8:30 Uhr auf. An diesem letzten Zeltlagertag hatten wir wenig Programm, sodass wir um ca. 9 Uhr entspannt frühstückten. Nach dem Frühstück packten wir unsere Taschen und bauten unsere Zelte zusammen. Danach machten wir eine Spieleolympiade. Wir bildeten vier Teams. Jedes Team dachte sich einen Gruppennamen und einen Schlachtruf aus. Es gab ein Quiz, bei dem wir auch für uns neue Sachen über den Verein erfuhren. Außerdem gab es ein Chaosspiel mit Sport- und Matheaufgaben. Bei einem anderen Spiel es darum, welches Team einen Einer am schnellsten ab- und aufriggert. Das letzte Spiel war ein Stationenspiel, wo man zum Beispiel Ergo fuhr. Am Ende werteten unsere Trainer/innen die Ergebnisse aus. Danach gab es erstmal Mittagessen. Wir aßen Ikea Hot-Dogs. Anschließend teilte uns Sandra die Ergebnisse der Spieleolympiade mit. Die Sieger gewannen ein weißes Arkona-Cappy. Das Zeltlager endete um ca. 15 Uhr. Insgesamt glaube ich, dass wir ein gutes und lustiges Zeltlager miteinander verbracht haben.

Wir danken den Trainern und Trainerinnen, dass sie ein so schönes Zeltlager für uns organisiert haben!

 

…Na aber gerne doch! Und so gingen ein paar tolle Tage mit viel Sonne und (fast nur) lieben Kindern schließlich zu Ende. In Erinnerung bleiben uns die vielen Erlebnisse. Abschließend möchte ich mich zunächst bei Thomas und Kerstin für die leckere Verköstigung bedanken. Auch Achim sei der Dank ausgesprochen, da wir ‚unerlaubterweise‘ die Rhein mitgenommen haben, die er ursprünglich für seine Wanderfahrt reserviert hatte. Schließlich möchte ich mich beim Betreuerteam bedanken, das wieder einmal bewiesen hat, wie wahre Teamarbeit funktioniert – danke, ihr seid klasse!

Alex

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